Tipps gegen Winterblues und schlechte Laune

von unplugged

Wer kennt ihn nicht, den sogenannten Winterblues? Die Blätter fallen, Kälte macht sich allmählich breit und morgens sind die Straßen in trübes Licht gehüllt. In diesen Tagen neigt sich der Herbst allmählich seinem Ende zu und der Winter steht vor der Tür. Für Viele bedeutet dies, ausharren und abwarten bis der Frühling kommt. Leicht vorstellbar, dass bei tagelangem grauen Himmel und Temperaturen unter 10 Grad die schlechte Laune ihr Unwesen treibt. Doch was kann helfen? Sich dem Winterblues schutzlos auszuliefern, muss nicht sein. Wir stellen Ihnen 5 Tipps vor, wie Sie der schlechten Laune entgegenwirken können, um auch dem Winter seine schöne Seite zu entlocken.

 

1. Kleine Spaziergänge machen. Nehmen Sie sich Zeit, um mehrmals in der Woche kleine Spaziergänge zu machen. Gut ausgerüstet mit warmer und wetterfester Kleidung, können diese zu einem richtig tollen Erlebnis werden. Die Natur zeigt sich gerade von einer ganz anderen Seite. Sie können beispielsweise Zugvögel, Winterblüher oder Spuren im Schnee beobachten. Auch sind sonst überfüllte Plätze und Wege in den Wintermonaten viel ruhiger und verschlafener. Nehmen Sie beispielsweise eine Kamera mit und fangen Sie Eisblumen, Tau oder Nebellandschaften ein. 15 bis 30 Minuten täglich an der frischen Luft steigern außerdem das körperliche Wohlbefinden, da der Körper mit genügend Sauerstoff versorgt und die Durchblutung angekurbelt wird. Probieren Sie es aus!

2. Imitieren Sie Sonnenlicht. Eine weitere Möglichkeit, das körperliche und seelische Wohlbefinden zu steigern. Dafür gibt es spezielle Lampen, sogenannte Tageslichtlampen. Diese haben einen höheren Lichtanteil, min. 2500 Lux und bis zu 10.000 Lux und sind damit heller als normale Zimmerlampen. Eine tägliche Anwendung am Morgen, soll den Serotoninspiegel, das sogenannte „Glückshormon“, erhöhen. Dieses ist für unser positives Wohlbefinden verantwortlich und wirkt somit als „Stimmungsaufheller“. Mehr dazu finden Sie hier.

3. Anti-Blues-Nahrungsmittel. Auch auf spezielle Nahrungsmittel zu achten, kann die Laune und das tägliche Wohlbefinden verbessern. Besonders zu empfehlen sind vor allem tryptophanhaltige Lebensmittel. Dieser Eiweißstoff regt die Serotoninbildung an und ist in vielen alltäglichen Lebensmitteln zu finden. Beispielsweise in Käse, Nüssen, Fisch, Hülsenfrüchten und Eiern. Aber auch frisches Obst oder Gemüse mit viel Vitamin C-Gehalt, wie Zitrusfrüchte, rohe Paprika, schonend gegarte Kartoffeln und Kohl sorgen für ein stabiles Immunsystem und bringen uns fit durch den Winter.

4. Planen Sie Quality Time ein. Lassen Sie es sich mal so richtig gut gehen und die Seele baumeln. Was im Sommer viel leichter fällt, bedarf im Winter einer Planung. Wie wäre es mit einer kleinen Auszeit? Lesen Sie ein spannendes Buch und unterhalten sich mit jemandem darüber, nehmen Sie ein entspannendes Bad oder tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes – das kann Wunder bewirken. Oder doch ein Tänzchen gefällig? Drehen Sie die Musik mal so richtig laut auf und machen ein kleines Tänzchen durch die Wohnung oder singen Sie laut mit. Oder gibt es vielleicht kleine Projekte, für die im Sommer nicht genug Zeit war? Die Kruschtel-Kiste am Schreibtisch, die schon lange darauf wartet, sortiert zu werden oder die Bilder, die Sie schon immer mal aufhängen wollten? Egal was es ist, machen Sie den ersten Schritt und setzen Ihr Projekt in die Tat um.

5. Geht es anderen eigentlich ähnlich? Tauschen Sie sich mit Freunden, Bekannten, Kollegen oder Verwandten aus. Meist ist man mit einem Wind-und-Wetter bedingten Winterblues nicht alleine. Es stellt sich also die Frage: Wie gehen andere damit um? Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig mit Tipps und Ideen gegen die schlechte Laune zu versorgen, reduziert das Risiko eines langanhaltenden negativen Gefühlszustandes. Wer sogar gemeinsam Strategien gegen die schlechte Laune plant, erhöht das psychische Wohlbefinden durch das Einüben und Erlernen von Bewältigungskompetenzen in Krisenzeiten.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme und erholsame Winter- und Adventszeit!

 

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