Schleusen, Schwitzen, Sonnenschein

von unplugged

Der Sommerausflug

Ende August war auch in diesem Jahr wieder der perfekte Zeitpunkt für den Tagesausflug gekommen, und so fanden sich an einem sonnigen Morgen in relativer Frühe insgesamt vierzehn Menschen ein, die gemeinsam gewillt waren, den Tag auf dem Wasser, in Schleusen und auf „engem Raum“ zu verbringen, denn es ging nach Weilburg und von dort aus auf Paddeltour!

Während wir im Bus den Sonderereignissen entgegenfieberten, die vom Navi zwar immer wieder angekündigt wurden, aber niemals eintraten, verging die Fahrzeit fast wie im Fluge und die wahrhaftigen Ereignisse sollten sich auch erst einstellen. Nach dramatischer Einweisung in die Materie durch einen freundlichen Mitarbeiter wurden wir von einem ebensolchen zu Wasser gelassen und steuerten, zunächst teilweise noch in Schlangenlinien, unserer ersten großen Bewährungsprobe zu: Der Schiffstunnel mit anschließender dreiteiliger Schleuse bot genug Gelegenheit, sich an das ungewohnte Gefährt zu gewöhnen, Fotos zu machen, die Proviantbeutel zu dezimieren und engagierte Sozialpädagoginnen bei der manuellen Bedienung der Schleusenanlagen zu beobachten. Abgesehen vom Versenken einer Sonnenbrille wurde diese Projektarbeit nach einiger Zeit auch mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen und wir konnten uns auf den Hauptteil der Fahrt begeben.

Bei traumhaftem Wetter und märchenhafter Kulisse geriet die Tour zum großen Vergnügen und alle Boote kamen gut voran. Wir beobachteten Fische und Menschen im Wasser, erfreuten uns an idyllischer Natur und versuchten, dem grünen Kajak auszuweichen, das unberechenbar immer wieder auf unsere Boote zuhielt. Dank umsichtiger Steuerleute und beherzter Paddlerinnen und Paddler sahen wir alle aus, als hätten wir nie etwas anderes gemacht, als ein Kanu mit Energie und Lässigkeit durch eine Spätsommerlandschaft zu steuern. Wäre das Kanufahren allerdings ein Computerspiel, wäre der Endgegner ein grünes Kajak gewesen…

Bei einer Pause merkten wir bald, dass wir nicht für ein längeres, beengtes Lagern in einer Felssteinformation geschaffen waren und dass das Wasser zu unserem Element geworden war. Einzelne Teilnehmer wateten durch den Fluss, andere träumten von Schwimmabenteuern, wieder andere wären am liebsten den ganzen Tag weitergefahren und alle kamen wohlbehalten an unserem Zielort an.

Der Rückweg kam uns nicht nur lange vor, er war es auch. Ausgefallene Züge, abgesperrte Toiletten und der Feierabendverkehr sorgten für ausreichend Zeit, um in sich zu gehen und den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Für uns sah es aus, als ob alle Ausflügler eine gute Zeit verlebt hatten und sicherlich bot der Tag einige schöne Momente, an die es sich zu erinnern lohnen wird.

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