Alles über foodsharing

von unplugged

Hätten Sie gedacht, dass etwa 480.000 Sattelschlepper benötigt werden, um die Lebensmittel zu transportieren, die bei uns jährlich weggeworfen werden? Die Folgen des verschwenderischen Umgangs sind gravierend und werden in vielen Bereichen sichtbar. Die gute Nachricht ist aber, dass jeder von uns zum Alltagshelden werden kann! Wie das geht, erklärte uns unsere Praktikantin am 20.10.20 bei unserem Programmpunkt ‚Essen retten – Alles über foodsharing‘. Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, kommt nun eine kleine Zusammenfassung des Abends. Tauchen Sie ein in die wunderbare Welt des foodsharings – es lohnt sich!

Foodsharing ist eine in Berlin entstandene Initiative, die seit 2012 gegen Lebensmittelverschwendung ankämpft und mittlerweile auch in weiteren europäischen Ländern zu finden ist. Ihre Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und aus voller Überzeugung. Um ein Teil der Community zu werden, reicht bereits das Anlegen eines Accounts auf der foodsharing-Plattform – schon kann man Essenskörbe anbieten oder abholen bzw. Lebensmittel fairteilen. Da nicht nur Privathaushalte, sondern auch viele Betriebe (z.B. Supermärkte, Kantinen, Bäckereien usw.) täglich übriggebliebene Nahrungsmittel und Mahlzeiten entsorgen, ist es gut, mit diesen in Kontakt zu treten und zu kooperieren. Und genau dies ist die Aufgabe von Foodsavern! Sie sind besonders aktive Foodsharer, wahre Experten und haben eine kurze, aber sehr intensive Ausbildung hinter sich. Ein freundliches und seriöses Auftreten sowie Zuverlässigkeit werden vorausgesetzt, da Foodsaver das Projekt gegenüber Betrieben und der Öffentlichkeit repräsentieren und somit über die Zukunft von foodsharing bestimmen.

Die geretteten Lebensmittel können anschließend in Fairteilern abgelegt werden. Dies sind Schränke oder Regale an festen Standorten, die von jedem befüllt und auch genutzt werden dürfen. Doch Achtung: Nur Lebensmittel, die nicht gekühlt werden müssen, dürfen ihren Platz im Fairteiler einnehmen! Vor Ort finden Sie außerdem weitere Hinweise, die beachtet werden sollten. Gemeinsam mit unserer Expertin haben wir uns einen solchen Fairteiler in der Mainzer Neustadt am Bonifaziusplatz 1 im Rahmen des Programms angeschaut. Hier können Sie zudem überprüfen, ob es auch einen in Ihrer Nähe gibt und wie Sie diesen ganz einfach finden.

Und wer noch mehr Lebensmittel retten möchte, kann dies über die App ‚Too Good To Go‘ tun. Für wenig Geld können dort Obst, Gemüse, Backwaren oder ganze Gerichte in Hotels, Restaurants, Bäckereien oder Supermärkten erworben werden. Schauen Sie einfach rein, vielleicht ist auch Ihre Lieblingsmahlzeit dabei!

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Aktuelle Regelungen für Programmangebote, Erst- und Beratungsgespräche

Liebe Besucherinnen und Besucher,

aktuell können Programmangebote unter Einhaltung bestimmter Maßnahmen vor Ort durchgeführt werden. Hier gilt u.a. die 2G-Regel - ein entsprechender Nachweis ist erforderlich. Lesen Sie nähere Informationen hierzu auf unserer Webseite.

Ein Erstkontakt für Beratungsgespräche ist weiterhin per Email (unplugged@gpe-mainz.de) oder telefonisch (06131-9067600) möglich. Das Vorgehen sprechen wir individuell mit Ihnen ab.

Die Qualifizierte Assistenz gewährleisten wir weiterhin.

Derzeit ist beim Aufenthalt in unseren Räumlichkeiten das Tragen eines adäquaten Mund-Nasen-Schutzes (FFP2- oder medizinische Maske) nötig.

Wir freuen uns, Sie persönlich begrüßen zu dürfen!

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